Was macht Menschen glücklich?

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Was macht Menschen glücklich?

Am 20.03.2026 wurde er veröffentlicht: Der jährliche Weltglücksbericht. Demnach liegt Deutschland von 146 Ländern auf Platz 17, Finnland belegt Platz 1; Afghanistan liegt dagegen mit Abstand auf dem letzten Platz.

Glücksquellen: Was macht Menschen glücklich? Und wie lässt sich dies messen? Da Glück auf einer subjektiven Wahrnehmung beruht, lässt sich dies nur durch die Befragung von Personen herausfinden. Die Autoren des World Happiness Reports stützen sich dabei auf Befragungsdaten des Gallup-Instituts. Als Hauptaspekte des Glücksempfindens wurden als objektive Daten das Pro-Kopf-Einkommen und die Lebenserwartung bei voller Gesundheit je Land herangezogen. Als subjektive Werte wurden sozialer Zusammenhalt, Freiheit, Großzügigkeit, Korruptionswahrnehmung erhoben. Die Großzügigkeit wurde noch einmal in Spenden, ehrenamtliches Engagement und Hilfe für einen Fremden aufgeschlüsselt. Deutschland liegt beim sozialen Zusammenhalt auf Rang 38, Island hingegen auf Rang 1. Bei der wahrgenommenen Freiheit liegt Deutschland auf Platz 68, was überrascht, wenn man bedenkt, dass Länder wie Vietnam auf Platz 1 und die Vereinigten Arabischen Emirate auf Platz 4 liegen. Bei Spenden (Platz 24) und Ehrenamt (Platz 47) belegt Deutschland vordere Plätze, während die Hilfe für Fremde mit Platz 88 das untere Mittelfeld wiedergibt (unter den Top 10 finden sich hier sieben afrikanische Länder!). Bei der wahrgenommenen Korruption liegt Deutschland auf Platz 10. Insgesamt lässt sich feststellen: Je sozialer, hingegebener und positiver ein Mensch ist, desto höher ist sein subjektives Glücksempfinden. Oder anders ausgedrückt: Glück wächst, indem man es teilt.

Glück ist eine Entscheidung:
Im Laufe eines Lebens wird von Sozialwissenschaftlern zudem ein U-Verlauf des Glückempfindens angenommen. Höhepunkte sind in der Jugend und im Alter, während Mitte 40 ein „Tal der Tränen“ durchschritten wird. Die Lebenssituation spielt demnach eine wichtige Rolle. Dies gilt auch für die Genetik, die bis zu 1/3 das Glücksempfinden eines Menschen beeinflusst. Neurowissenschaftler wie Tobias Esch betonen aber, dass die Entscheidungen eines Menschen einen wesentlich größeren Einfluss haben. Am wichtigsten sei, sich mit der Welt verbunden zu fühlen und sein Leben als sinnvoll zu erachten.

Social Media macht unglücklich: Vergleicht man dies mit den Kriterien des World Happiness Reports, dann wird deutlich, weshalb sich die exzessive Nutzung von Social Media als wesentlicher Faktor für den Rückgang des Glücksgefühls bei jüngeren Menschen herausstellt. Auf der anderen Seite erfordert es täglich Entscheidungen, wie stark wir in soziale Beziehungen investieren und ob wir einen großzügigen Lebensstil pflegen.

Hingabe als Glück: Der christliche Glaube beinhaltet in der Goldenen Regel (Matthäus 7,12) einen guten Ansatz zum Glücklich werden: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“ Die Hingabe an den Nächsten ist die christliche DNA, da Jesus selbst ein entsprechendes Vorbild gegeben hat. Vor allem ermöglicht Jesus aber eines: Eine Versöhnung mit Gott und Lebenssinn in der Nachfolge von ihm. Auch dies erfordert eine Entscheidung – und es lohnt sich, sie zu treffen.