Wohlbefinden im Studium

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Wohlbefinden im Studium

Ganz ehrlich – wenn die ersten Wochen im Semester vorbei sind, holt einen schnell die Realität ein und es lauft vielleicht doch nicht so wie geplant. Das kann überwältigend und emotional belastend sein. Wie kann ich im Studium trotzdem glücklich sein? Hier ein paar Tipps:

Nimm dir immer wieder eine Auszeit

Plane regelmäßige Pausen- und Auszeiten ein, z.B. eine Mittagspause, lernfreie Abende oder einen Tag in der Woche, an dem du dir eine Auszeit vom Studium gönnst. Solche Auszeiten können dir helfen, wieder neue Kraft zu sammeln, deine Gedanken danach mit einem neuen Blickwinkel auf die Themen zu richten und weniger zu prokrastinieren, weil du weißt, wann „Schluss“ ist.

Kontakt mit anderen pflegen

Mit Freunden teilen, wie es dir gerade geht, oder sich mit Mitstudierenden austauschen – vielleicht habt ihr die gleichen Probleme?

Sport und Bewegung

Bewegung hilft auch dem Kopf und schüttet Endorphine aus. Geh einfach mal spazieren, eventuell mit jemandem gemeinsam. Oder finde deine eigene Art von Bewegung, die dir guttut. Erkundige dich nach Angeboten an deiner Hochschule, deinem Arbeitgeber oder nach Sonderpreisen bei Vereinen oder Studios für Leute im Studium. Wenn es dir allein schwerfällt, suche dir jemanden, um euch gemeinsam für einen Sport-Kurs anzumelden.

Struktur schaffen und Prioritäten setzen

Überlege schon vorher, was du an dem Tag oder in der Woche alles erledigen musst und mache dir einen Plan oder eine Liste, wann du was erledigen willst und was nicht so wichtig ist. Überlege auch, wie viel Zeit du dafür brauchst – und vergiss die Pausen nicht! Das kann dir helfen, Routinen zu entwickeln.

Hobbies

Kreativ sein, in die Natur gehen, Sport, lesen, … – mach in deinen Pausen und Auszeiten Dinge, die dich glücklich machen, anstatt im Doomscrolling zu versinken.

Belohnungen

Wenn etwas Schweres ansteht (z.B. eine Prüfung, eine Präsentation oder eine Hausarbeit), überlege dir vorher schon, was du danach Schönes machen oder dir gönnen willst, wenn du es geschafft hast. #Vorfreude

Mentale Gesundheit

Wenn es dir schon lange schlecht geht, sprich mit einer Vertrauensperson darüber und suche dir Hilfe, die dich unterstützt. Ihr könnt euch nach Angeboten an eurer Hochschule erkundigen und natürlich beim Hausarzt. Anonyme und kostenlose Hilfe bekommst du auch bei der Telefonseelsorge unter 0800 1110111 und 0800 1110222. Die Telefonseelsorge kannst du auch per Mail oder Chat kontaktieren: ww.telefonseelsorge.de

Hilfe in Anspruch nehmen

Du kommst bei einem Fach, einem Thema oder im Studium insgesamt einfach nicht weiter? Vielleicht kann dir jemand aus deinem Kurs weiterhelfen? Oder nutze Sprechstunden bei deinen Profs und Tutoren, die Studienberatung oder frage bei deiner Fachschaft nach.

Perfektionismus über Bord werfen

Niemand kann alles perfekt! Trotzdem scheint das für dich persönlich nicht zu gelten? Wenn du merkst, dass du dich gerade selbst unter Druck setzt, überlege, was die Gründe dafür sein könnten. Und was passiert wirklich, wenn nicht alles perfekt läuft? Frag deine Freunde! Es kann helfen zu verstehen, woher der selbst auferlegte Druck kommt, um damit umgehen zu können.